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07.04.2008
Deutsches Patent schützt neues Screeningverfahren nach antiviralen Therapeutika auf Basis künstlicher Gene
  • GENEART erhält deutsches Patent "Kernexportreportersystem"
  • System zum Screening nach antiviralen Therapeutika basiert auf maßgeschneiderten und künstlich hergestellten Genen
  • Entwicklung unterstreicht innovatives Potential von künstlichen Genen für die pharmazeutische Forschung


Regensburg, 7. April 2008
– Die GENEART AG, Weltmarktführer im Bereich Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, informiert über die Erteilung des Patents DE 10053781 „Kernexportreportersystem“ durch das Deutsche Patent- und Markenamt. Das Patent beschreibt ein neues Screeningverfahren, das auf künstlich hergestellten, virusähnlichen Reportergenen basiert und die Identifikation einer neuen Klasse antiviraler Wirkstoffe ermöglicht. Damit kann im Hochdurchsatz untersucht werden, inwieweit niedermolekulare Substanzen den Export viraler Boten-RNA aus dem Zellkern blockieren und so die Vermehrung eines Virus unterdrücken. Diese Entwicklung unterstreicht erneut das innovative Potential und die breiten Anwendungsmöglichkeiten von künstlichen Genen für die pharmazeutische Wirkstoffforschung.

„Der Einsatz von maßgeschneiderten Genen ist heute aus der effizienten Entwicklung innovativer Pharmazeutika nicht mehr wegzudenken. Durch optimierte Gene lassen sich nicht nur Ausbeuten und Wirksamkeit von Biopharmazeutika verbessern, sondern sie sind auch ein wichtiges Werkzeug bei der Identifikation neuer niedermolekularer Wirkstoffe“, kommentiert Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART.



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Über die GENEART AG

Seit dem Markteintritt im Jahre 2000 hat sich GENEART zum Weltmarktführer bei der Herstellung synthetischer Gene entwickelt und ist heute einer der weltweit führenden Spezialisten in der synthetischen Biologie. Das Unternehmen stellt Schlüsseltechnologien für die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe bereit. Gleichzeitig verwenden Kunden die GENEART Dienstleistungen zur Verbesserung von Enzymen z.B. als Waschmittelzusätze und zur Konstruktion von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder abbauen (z.B. Kunststoffe, Erdöl etc.). Das Leistungsspektrum reicht damit von der Herstellung synthetischer Gene nach DIN EN ISO 9001:2000, über die Generierung von Genbibliotheken in der kombinatorischen Biologie bis hin zur Produktion und Entwicklung DNA basierter Wirkstoffe. Das Unternehmen mit über 190 Mitarbeitern in Regensburg und bei der Tochtergesellschaft GENEART Inc. in Toronto/Kanada ist seit Mai 2006 an der Deutschen Börse gelistet.