- Erste Gene des H1N1 Stamms (Schweinegrippe) bereits am Freitag, den 1. Mai 2009 an eines der Top 10 Pharmaunternehmen ausgeliefert
- GENEART Notfallplan ermöglicht Produktionszeiten von 3 bis 5 Tagen
- 10 weitere H1N1 Gene aus später platzierten Aufträgen wurden Anfang dieser Woche fertig gestellt, u.a. für das Robert Koch-Institut
- Gensynthese bietet schnellstmöglichen und sicheren Zugang zu Impfstoffen – auch ohne hochinfektiöses Patientenmaterial
Regensburg, 4. Mai 2009 – Die GENEART AG, Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie hat Gene für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen die so genannte Schweinegrippe in Rekordzeit u.a. für eine der Top 10 Pharmafirmen produziert. Diese Gene wurden innerhalb von 3 bis 5 Tagen hergestellt und bereits am 1. Mai 2009 ausgeliefert. Eines dieser Gene war mehr als 1.800 Basenpaare lang. 10 weitere Gene, die u.a. das Robert Koch-Institut (RKI – zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention) Mitte letzter Woche in Auftrag gegeben hatte, wurden Anfang dieser Woche fertig gestellt.
Bei den auf der GeneAssembler® Syntheseplattform in Rekordzeit produzierten Genen handelt es sich u.a. um Varianten von Hüllproteinen des als Schweinegrippe bezeichneten H1N1 Stamms. Sie wurden auf Grundlage der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichten Gensequenzdaten des H1N1-Virus bei GENEART in Auftrag gegeben.
„Die Gensynthese ermöglicht im Fall einer drohenden Pandemie den schnellstmöglichen, sichersten und effizientesten Zugang zu Impfstoffen, da auf hochinfektiöses Probenmaterial von Patienten verzichtet werden kann. Durch einen eigens bei GENEART aufgesetzten Notfallplan können benötigte Gene innerhalb kürzester Zeit hergestellt werden – auch an Feiertagen und Wochenenden. Die Gensynthese hat damit erneut ihre herausragende Bedeutung für die Entwicklung neuer Impfstoffe und Medikamente unter Beweis gestellt“, sagt Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstandsvorsitzender und CSO der GENEART.
Rechtlicher Hinweis
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Dr. Karoline Stürmer |
Frank Ostermair |
Über die GENEART AG
Seit dem Markteintritt im Jahre 2000 hat sich GENEART zum Weltmarktführer bei der Herstellung synthetischer Gene entwickelt und ist heute einer der weltweit führenden Spezialisten in der Synthetischen Biologie. Das Unternehmen stellt Schlüsseltechnologien für die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe bereit. Gleichzeitig verwenden Kunden die GENEART Dienstleistungen zur Verbesserung von Enzymen z.B. als Waschmittelzusätze und zur Konstruktion von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder abbauen (z.B. Kunststoffe, Biotreibstoffe etc.). Das Leistungsspektrum reicht von der Optimierung und Herstellung synthetischer Gene nach DIN EN ISO 9001:2008, über die Generierung von Genvarianten oder komplexen Genbibliotheken und die Herstellung von Zelllinien bis hin zur Produktion und Entwicklung DNA- und proteinbasierter Wirkstoffkandidaten. Das Unternehmen mit rund 180 Mitarbeitern in Regensburg und bei den Tochtergesellschaften GENEART Inc. in Toronto/Kanada und GENEART Inc. in San Francisco/USA ist seit Mai 2006 an der Deutschen Börse gelistet. Seit April 2010 ist die US-amerikanische Life Technologies Corporation, mit 3,3 Mrd. US-Dollar Umsatz und rund 9.000 Mitarbeitern eines der führenden Biotechnologie-Unternehmen weltweit, mehrheitlich an der GENEART AG beteiligt.


