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26.11.2009
GENEART unterstützt das dritte Jahr in Folge iGEM-Gewinner-Teams
  • GENEART unterstützt Gewinner-Teams des iGEM (International Genetically Engineered Machines) Wettbewerbs
  • Das dritte Jahr in Folge stellte GENEART standardisierte genetische Bauteile für den Wettbewerb zur Verfügung
  • 103 Teams mit mehr als 1.000 Studenten aus der ganzen Welt konstruierten mit Hilfe von genetischen Bausteinen Zellen mit nützlichen Eigenschaften
  • Hauptpreis ging an Team aus Cambridge (UK) für ein Detektionssystem, das Umweltgifte im Trinkwasser nachweist

Regensburg, 26. November 2009 – Ein Schnelltest, um Trinkwasser auf Umweltgifte zu untersuchen – das Gewinner-Team des diesjährigen iGEM-Wettbewerbs (iGEM: International Genetically Engineered Machines) hat sich eine einfache und günstige Testmöglichkeit für vielfältige Anwendungen zum Ziel gesetzt. Die Studenten aus Cambridge (UK) konstruierten Bakterien, die bei Anwesenheit eines Giftstoffes die Farbe ändern und sich je nach Konzentration des Stoffes unterschiedlich stark anfärben. Solche Tests könnten beispielsweise bei der Untersuchung von Brunnen in Entwicklungsländern nützlich sein.

Seit seiner Premiere 2004 hat sich der Wettbewerb rasant entwickelt und gilt heute als einer der größten internationalen Wettbewerbe im Wissenschaftsbereich. Alle bisher im Rahmen des iGEMs entwickelten genetischen Bausteine – inzwischen mehr als 1.000 Stück – werden in einer Art Bibliothek gesammelt und stehen den Studenten für ihre Projekte zusätzlich zur Verfügung. Dadurch wachsen die Möglichkeiten der Teams von Jahr zu Jahr. Aber auch die Qualität der Projekte wird mit jedem Jahr anspruchsvoller.

Ziel des Wettbewerbs ist es, bereits vorhandene und selbst entwickelte genetische Bausteine für die Schaffung komplexer Biosysteme mit neuartigen Funktionen zu kombinieren. GENEART hat als Partner des Wettbewerbs neue genetische Bausteine für die Teilnehmer produziert. Dafür stellte das Unternehmen 280.000 Basenpaare (Grundbausteine eines Gens) zur Verfügung. Gleichzeitig unterstützte GENEART die Veranstaltung finanziell. Die Preisverleihung fand wie in den vergangenen Jahren auf dem Campus des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, USA statt.

Als weltweit führender Anbieter von synthetischen Genen produziert GENEART nicht nur Bausteine für die Synthetische Biologie, sondern engagiert sich auch in vielen europäischen, durch öffentliche Mittel geförderten Projekten auf diesem zukunftsträchtigen Markt. Ziel ist es, genetische Bausteine für alle Forscher erschwinglich zu machen und so die Entwicklungen der Synthetischen Biologie zukünftig weiter zu beschleunigen. Dazu hat GENEART in den vergangenen Jahren die Gensynthese erfolgreich von einem aufwändigen Laborprozess auf ein hochindustrialisiertes Level gehoben. Die Kapazitäten haben sich dabei fast jedes Jahr verdoppelt. Die dabei realisierten Kosteneinsparungen über Skaleneffekte und technologische Weiterentwicklungen gibt GENEART teilweise an Kunden weiter, um so den Markt gezielt zu öffnen und vermehrt Nachfrage zu erzeugen.

Weitere Infos: http://2009.igem.org

 

Rechtlicher Hinweis

Dieses Dokument kann Schätzungen, Prognosen und Annahmen im Hinblick auf unternehmerische Pläne und Zielsetzungen, Produkte oder Dienstleistungen, zukünftige Ergebnisse oder diesen zugrunde liegenden oder darauf bezogene Annahmen enthalten. Jede dieser in die Zukunft gerichteten Angaben unterliegt Risiken und Ungewissheiten, die nicht vorhersehbar sind und außerhalb des Kontrollbereichs der GENEART AG liegen. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in diesen zukunftsgerichteten Angaben enthalten sind.

 

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Über die GENEART AG

Seit dem Markteintritt im Jahre 2000 hat sich GENEART zum Weltmarktführer bei der Herstellung synthetischer Gene entwickelt und ist heute einer der weltweit führenden Spezialisten in der Synthetischen Biologie. Das Unternehmen stellt Schlüsseltechnologien für die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe bereit. Gleichzeitig verwenden Kunden die GENEART Dienstleistungen zur Verbesserung von Enzymen z.B. als Waschmittelzusätze und zur Konstruktion von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder abbauen (z.B. Kunststoffe, Biotreibstoffe etc.). Das Leistungsspektrum reicht von der Optimierung und Herstellung synthetischer Gene nach DIN EN ISO 9001:2008, über die Generierung von Genvarianten oder komplexen Genbibliotheken und die Herstellung von Zelllinien bis hin zur Produktion und Entwicklung DNA- und proteinbasierter Wirkstoffkandidaten. Das Unternehmen mit rund 180 Mitarbeitern in Regensburg und bei den Tochtergesellschaften GENEART Inc. in Toronto/Kanada und GENEART Inc. in San Francisco/USA ist seit Mai 2006 an der Deutschen Börse gelistet. Seit April 2010 ist die US-amerikanische Life Technologies Corporation, mit 3,3 Mrd. US-Dollar Umsatz und rund 9.000 Mitarbeitern eines der führenden Biotechnologie-Unternehmen weltweit, mehrheitlich an der GENEART AG beteiligt.

 

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