Europe & Asia
phone: +49 (0)941 942 76-100
fax:        +49 (0)941 942 76-780
US & Canada
phone:+1-877-720-GENE (4363)
fax:       +1-416-233-0854
For english version click here 
12.11.2009
GENEART veröffentlicht Ergebnisse zum dritten Quartal 2009
  • Umsatz steigt im dritten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal um 10,7 % auf 4,3 Mio. EUR bei weiterhin leicht positivem Ergebnis
  • Launch des neuen Kundenportals ermöglicht zukünftig Effizienzsteigerungen in den Bereichen Sales und Marketing
  • Erhöhung des Bestands an flüssigen Mitteln und Wertpapieren auf 6,7 Mio. EUR durch Steigerung des Free Cashflow

Regensburg, 12. November 2009 – Die GENEART AG, Weltmarktführer für Gensynthese und Spezialist in der Synthetischen Biologie, zeigte im konsolidierten Zwischenabschluss für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2009 eine weiterhin stabile Geschäftsentwicklung. So konnten die Umsätze in den ersten neun Monaten 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 % moderat gesteigert und insgesamt Umsatzerlöse von 12,4 Mio. EUR (erste neun Monate 2008: 11,7 Mio. EUR) erzielt werden. Das dritte Quartal 2009 entwickelte sich mit 4,3 Mio. EUR Umsatzerlösen besser als noch im Jahr zuvor (drittes Quartal 2008: 3,9 Mio. EUR). Damit lagen die Umsätze des dritten Quartals um 10,7 % über dem Vorjahreswert. Der bestimmende Trend der vergangenen Quartale hat sich auch im dritten Quartal 2009 weiter fortgesetzt: GENEART verzeichnete einen weiterhin stabil wachsenden Auftragseingang bei kleinen und mittleren Aufträgen und das, obwohl sich das wirtschaftliche Umfeld nach wie vor schwierig gestaltet. Allerdings sind die Kunden aus der Pharma-, Chemie- und Biotech-Industrie noch immer zurückhaltend bei der Vergabe von neuen Großaufträgen.

Die auch im schwierigen Marktumfeld hohe wirtschaftliche Leistungsstärke der GENEART zeigt sich unter anderem durch die Erhöhung des Free Cashflow in den ersten neun Monaten 2009, der sich gegenüber der Vorjahresperiode von -1,8 Mio. EUR auf 0,06 Mio. EUR gesteigert hat. Der Bestand an flüssigen Mitteln und Wertpapieren beträgt damit 6,7 Mio. EUR zum 30.09.2009.

Trotz des unverändert herausfordernden Marktumfelds konnte GENEART sowohl im dritten Quartal mit 25 TEUR als auch im gesamten Neunmonatszeitraum mit 51 TEUR ein leicht positives EBIT auf Konzernebene erzielen (erste neun Monate 2008: 1,4 Mio. EUR).

GENEART hat in den vergangenen zwei Jahren zukunftsweisende Investitionen in einen immer höheren Automatisierungs- und Miniaturisierungsgrad sowie in laufende Prozessverbesserungen getätigt. Auch wenn diese Investitionen das Ergebnis 2009 in Form von höheren Fixkosten beeinträchtigen, haben diese Investitionen doch die notwendigen Voraussetzungen für nachhaltig günstige Kostenstrukturen geschaffen. GENEART hat durch den Ausbau der Automatisierung beispielsweise die Produktionsmenge pro Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr um mehr als 50 % gesteigert. Der erreichte Automatisierungs- und Miniaturisierungsgrad bildet die Basis für eine hochskalierbare Produktion, bei der zukünftig signifikante Mengensteigerungen mit einem deutlich unterproportionalen Anstieg der variablen Kosten verknüpft sind. Damit hat GENEART die Vorraussetzungen geschaffen, um bei einem Anziehen der Nachfrage durch die Nutzung von Skaleneffekten und die Senkung der Stückkosten überproportional zu profitieren. Die verbesserten Kostenstrukturen erlauben es GENEART, Einsparungen zum Teil an die Kunden weiterzugeben und so den Markt noch stärker als bisher zu öffnen sowie den Wettbewerb weiter zu konsolidieren.

Um von den geschaffenen Kapazitäten noch stärker als bisher zu profitieren, hat GENEART in den vergangenen Monaten den Fokus auf Effizienzsteigerungen in den Bereichen Sales und Marketing gelegt und die erste Ausbaustufe eines neuen Kundenportals eingeführt, mit dem Bestellungen strukturiert erfasst und halbautomatisch abgewickelt werden. Von den vollen Vorteilen wird GENEART mit der kompletten Implementierung im Jahr 2010 profitieren. Der Launch der neuen Serviceeinheit zur Generierung von Zelllinien sowie zur Proteinproduktion in Säugerzellen (Geschäftsbereich Cell Lines & Proteins) im Mai 2009 wird darüber hinaus zukünftig dazu beitragen, zusätzliche Cross-Selling-Potenziale zu heben.

Für das Jahr 2009 geht GENEART bei einer anhaltenden Stabilisierung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds im vierten Quartal davon aus, einen Umsatz von 16,5 Mio.  bis 17 Mio. EUR und ein leicht positives EBIT zu erzielen.

Der Bericht kann unter folgender Internetadresse heruntergeladen werden: http://www.geneart.com/deutsch/investor-relations/berichte/index.html

 
Der GENEART Konzern Jan – Sep 2009:

In Mio. EUR

01.01. – 30.09.2009

01.01. – 30.09.2008

Umsatz

12,41

11,73

EBITDA

1,25

2,15

EBIT

0,05

1,40

Free Cashflow

0,06

-1,80

Anzahl der Mitarbeiter zum Quartalsende

182                      

195             

 

Rechtlicher Hinweis

Dieses Dokument kann Schätzungen, Prognosen und Annahmen im Hinblick auf unternehmerische Pläne und Zielsetzungen, Produkte oder Dienstleistungen, zukünftige Ergebnisse oder diesen zugrunde liegenden oder darauf bezogene Annahmen enthalten. Jede dieser in die Zukunft gerichteten Angaben unterliegt Risiken und Ungewissheiten, die nicht vorhersehbar sind und außerhalb des Kontrollbereichs der GENEART AG liegen. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in diesen zukunftsgerichteten Angaben enthalten sind.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an

Dr. Karoline Stürmer
Investor Relations Management
Josef-Engert-Str. 11
93053 Regensburg
Tel.: +49 (0)941 942 76-417
Fax:  +49 (0)941 942 76-711
ir@geneart.com
www.geneart.com

Frank Ostermair
Better Orange IR & HV AG
Haidelweg 48
81241 München
Tel.: +49 (0)89 88 96 906-10
Fax:  +49 (0)89 88 96 906-66
info@better-orange.de
www.better-orange.de

Über die GENEART AG

Seit dem Markteintritt im Jahre 2000 hat sich GENEART zum Weltmarktführer bei der Herstellung synthetischer Gene entwickelt und ist heute einer der weltweit führenden Spezialisten in der Synthetischen Biologie. Das Unternehmen stellt Schlüsseltechnologien für die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe bereit. Gleichzeitig verwenden Kunden die GENEART Dienstleistungen zur Verbesserung von Enzymen z.B. als Waschmittelzusätze und zur Konstruktion von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder abbauen (z.B. Kunststoffe, Biotreibstoffe etc.). Das Leistungsspektrum reicht von der Optimierung und Herstellung synthetischer Gene nach DIN EN ISO 9001:2008, über die Generierung von Genvarianten oder komplexen Genbibliotheken und die Herstellung von Zelllinien bis hin zur Produktion und Entwicklung DNA- und proteinbasierter Wirkstoffkandidaten. Das Unternehmen mit rund 180 Mitarbeitern in Regensburg und bei den Tochtergesellschaften GENEART Inc. in Toronto/Kanada und GENEART Inc. in San Francisco/USA ist seit Mai 2006 an der Deutschen Börse gelistet. Seit April 2010 ist die US-amerikanische Life Technologies Corporation, mit 3,3 Mrd. US-Dollar Umsatz und rund 9.000 Mitarbeitern eines der führenden Biotechnologie-Unternehmen weltweit, mehrheitlich an der GENEART AG beteiligt.

 

Print PDF